Schulordnung

Städtische Erich Kästner Realschule Kempen

Unsere Schulordnung

verabschiedet in der Schulkonferenz vom 12.12.02

geändert mit Beschlüssen der Schulkonferenzen vom 28.10.05, 09.05.06, 09.06.11 und 02.06.14

Unsere Schule ist eine soziale Gemeinschaft, in der wir uns alle wohlfühlen, in Ruhe lernen und arbeiten möchten. Nach gemeinsamer Beratung mit Lehrerinnen und Lehrern, Vertretern der Schülerinnen und Schüler sowie Elternvertreter sind hier Regeln aufgeschrieben, um ein freundliches Zusammenleben aller Beteiligten möglich zu machen. Diese Schulordnung kann nur dann voll wirksam werden, wenn alle verantwortungsbewusst mitdenken und entsprechend handeln; wenn alle ihre Rechte und Pflichten achten und erfüllen, sowie gegenseitige Rücksichtnahme und Akzeptanz üben.

1. Umgang miteinander

Wir wollen..... uns gegenseitig achten:

Also einander nicht anpöbeln oder mit Beschimpfungen herabsetzen; statt dessen mehr Rücksicht üben, z.B. andere ausreden lassen und nicht herumschreien, beim Anstehen in einer Schlange nicht drängeln, anderen die Tür aufhalten und bei der ersten Begegnung grüßen.

Wir wollen.... ohne Gewalt auskommen:

Also weder Gewalt ausüben noch Gewalt drohen, auch nicht „im Spaß"; andere weder einschüchtern noch ihnen Angst machen. Wo Gewalt oder Gewaltandrohung im Spiel ist, müssen wir eingreifen, z.B. die Lehrerinnen und Lehrer informieren – das ist kein Petzen, sondern auch der erste Schritt zur Streitschlichtung.

Wir wollen..... Schwächeren helfen:

Also im Unterricht nicht über andere lachen; stattdessen anderen in Ruhe erklären, was wir selbst verstanden haben, versuchen, Außenseiter einzugliedern, Neuen zu helfen.

Wir wollen..... andere Lebensweisen und Meinungen verstehen:

Also lernen, dass das, was anders ist, nicht falsch oder schlechter ist. Das gilt nicht nur für andere Nationalitäten und Kulturen, sondern auch für unterschiedliche Begabungen.

Wir befolgen die Anweisungen der Lehrkräfte, der Sekretärinnen und des Hausmeisters.

Jeder Schüler soll sich in den Klassen und auf dem Schulgelände so verhalten, dass er niemanden stört oder gefährdet, d. h. Lärmen, Rennen und Toben ist in den Gängen zu unterlassen.

Wenn eine Schülerin oder ein Schüler Probleme nicht alleine lösen kann, sollte sie oder er Hilfe suchen bei: Klassensprecher/in, Klassenlehrer/in, Vertrauens- oder Beratungslehrer/in.

Bei Konflikten stehen die Streitschlichter/innen im Orientierungsstufengebäude in jeder Pause zur Verfügung.

Schlägereien, Tätlichkeiten, Eigentumsdelikte, Erpressungen, Umgang mit Alkohol, Zigaretten und anderen Drogen sind verboten und werden nicht geduldet.

Wir tragen in der Schule angemessene Kleidung.

2. Umgang mit Gegenständen/Ordnungsdienste

Wir wollen..... in einer intakten und sauberen Schule arbeiten:

Also nichts beschmutzen oder bekritzeln; die Schulmöbel, Unterrichtsmaterialien und Schulbücher schonen. Nicht nur den eigenen Abfall in den Mülleimer werfen, sondern auch einmal fremden Müll aufheben. Die Toiletten hinterlassen wir so, wie wir sie vorfinden möchten.

Wir schonen und erhalten die Grünanlagen.

Wir benutzen nicht ohne Erlaubnis die Sachen anderer. Wenn wir sie haben dürfen, gehen wir sorgfältig damit um. Die Fahrräder unserer Mitschüler/innen beschädigen wir nicht.

Die Reinigung der Schulhöfe erfolgt in beiden Pausen durch alle Klassen im Wechsel, Eimer und Zangen stehen im Innenhof bereit.

Wir wollen..... Sorge für die Umwelt tragen:

Das heißt, dass der Verbrauch von Strom und Wasser auf das Nötigste beschränkt wird. Dass wir weitgehend auf Plastikverpackungen und Getränkedosen verzichten und statt dessen Getränke in Pfandflaschen oder am Automat kaufen.

Der nicht vermeidbare Müll wird in den dafür vorgesehenen Abfallbehältern entsorgt.

Die Klassen organisieren einen Ordnungsdienst, der für Sauberkeit in und vor der Klasse verantwortlich ist. Nach der letzten Unterrichtsstunde müssen Stühle hochgestellt, Fenster geschlossen und das Licht ausgeschaltet werden.

Schülerinnen und Schüler haben den Aufforderungen der Lehrkräfte, Verschmutzungen zu beseitigen, zu folgen, auch wenn sie nicht deren Verursacher sind.

Rad- und Skateboardfahren u. a. ist auf dem Schulhof grundsätzlich verboten. Die Fahrräder dürfen nur in die dafür befindlichen Ständer abgestellt werden.

3. Zusammenarbeit im Unterricht

Alle Beteiligten sind für einen pünktlichen Unterrichtsbeginn und -schluss verantwortlich. Ebenso sind für alle die geltenden Pausenzeiten verbindlich, es sei denn, sie befinden sich in einer besonderen Unterrichts- oder Projektphase. Unberücksichtigt bleiben Busabfahrtzeiten. In Ausnahmesituationen (lange Wartezeiten) dürfen die Schüler den Unterricht 5 Minuten vorher verlassen.

Ist eine Lehrkraft 10 Minuten nach Beginn des Unterrichts noch nicht anwesend, meldet dies ein/e Schüler/in dem Sekretariat.

Unterricht soll Spaß machen, es muss aber auch gelernt werden. Damit das gelingt, müssen wir alle unseren Beitrag leisten:

Wir tragen zu einer ruhigen Arbeitsatmosphäre bei.

Wir haben immer alle notwendigen Unterrichtsmaterialen dabei.

Wir erledigen Hausaufgaben regelmäßig und gewissenhaft.

Wir halten uns an vereinbarte Gesprächsregeln.

Während der gesamten Unterrichtszeit verlassen wir das Schulgelände nicht, in begründeten Ausnahmefällen nur mit Genehmigung einer Lehrkraft. Nach der erteilten Gesamtunterrichtszeit verlassen wir umgehend das Schulgelände.

Das Benutzen von Handys oder anderen elektronischen Geräten ist während der Unterrichtszeit nicht erlaubt.

Das Erstellen bzw. Abspielen von Foto- und Filmaufnahmen ist auf dem Schulgelände untersagt.

Schmuck, Wertsachen und Gegenstände, die nicht zum Unterricht gehören, fallen ausschließlich in die Verantwortlichkeit der Schüler/innen und der Eltern. Kopfbedeckungen sind im Unterricht nicht erlaubt.

Während des Unterrichtes ist das Essen und Trinken, sowie das Kaugummikauen nicht gestattet.

Schüler und Schülerinnen die sich durch verschobene Unterrichtszeiten auf dem Schulgelände aufhalten müssen, dürfen im Orientierungsgebäude den Aufenthaltsraum aufsuchen und sich leise beschäftigen.

Die Garderobe wird ausschließlich an den dafür vorgesehenen Haken vor der Klasse abgelegt. Wertgegenstände sollten nicht dort verbleiben – die Schule übernimmt keine Haftung.

Findest du Gegenstände oder Wertsachen, dann gebe sie beim Hausmeister ab.

4. Verhalten in den Pausen

In den großen Pausen verlassen alle Schüler die Fach- oder Klassenräume und begeben sich in den Pausenbereich. Bei schlechtem Wetter dürfen die Schüler in den Klassen bleiben, wenn eine Durchsage durch die Schulleitung erfolgt.

Die Pausenbereiche der einzelnen Klassenstufen sollen eingehalten werden.

Die Pausen dienen der Erholung von Schülern/innen, aus diesem Grunde ist Rücksichtnahme geboten: Das Schießen und Werfen mit jeglichen Bällen und Gegenständen, z.B. Steinen, Sand, Kastanien und Schnee, ist zu unterlassen. An den Tischtennisplatten darf mit Tischtennis - oder Tennisbällen und direkt am Basketballkorb mit Softbällen gespielt werden.

Während der kleinen Pause (Lehrerwechsel) bleiben die Schüler/innen in Klassennähe. In Ausnahmefällen dürfen sie zur Toilette.

5. Verschiedenes

Schulfremde Schüler/innen haben keinen Zutritt zum Schulgelände, es sei denn, sie melden sich als Besucher im Sekretariat oder bei dem Hausmeister an.

Das Mitbringen von Lackstiften o.a., die geeignet sind, Graffiti anzubringen, ist verboten. Das Bemalen und Beschriften von Wänden, Tischen usw. ist verboten.

Shishas jeglicher Art dürfen auf dem Schulgelände weder mitgeführt noch genutzt werden.

Das Spucken ist auf dem gesamten Schulgelände aus hygienischen und ästhetischen Gründen absolut verboten.

Bei Schulversäumnissen wegen Krankheit benachrichtigen die Erziehungsberechtigten möglichst am gleichen Tag die Schule telefonisch. Eine schriftliche Entschuldigung sollte spätestens am dritten Tag vorliegen. Nach drei Tagen ist die Schule berechtigt ein ärztliches Attest anzufordern.

Arztbesuche können nur in Ausnahmefällen vormittags stattfinden.

Tritt eine Erkrankung /Verletzung während der Unterrichtszeit auf, so meldet sich der Schüler/in beim betreffenden Fachlehrer ab. Auch in diesen Fällen ist eine nachträgliche, schriftliche Entschuldigung erforderlich.

Entschuldigungen für das Fehlen einzelner Stunden im Fachunterricht müssen den Fachlehrern/innen in der nächsten Stunde vorgelegt werden.

Kann ein/e Schüler/in längere Zeit nicht am Sport- oder Schwimmunterricht teilnehmen, so ist nach spätestens zwei Wochen dem Sportlehrer ein Attest vorzulegen.

Diese Schulordnung kann grundsätzlich auf Antrag ergänzt oder verändert werden. Wer gegen diese Schulordnung grob verstößt, kann zu einer gemeinnützigen Arbeit herangezogen werden, z.B. Müll aufsammeln, Räume säubern oder ähnliches. In schwereren Fällen können Tadel ausgesprochen oder andere schulische Maßnahmen ergriffen werden.

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